Holger Hoheisel Adrian Duske

121 – Wenn die KI ans Telefon geht – Was IT-Einkauf und Lizenzmanager wissen müssen


KI-Voice-Agenten bringen Unternehmen große Vorteile – welche Compliance- und Kostenrisiken dabei von Anfang an mitgedacht werden müssen, bespricht Holger Hoheisel mit Adrian Duske von der Clickfone Technologies SL.

Wer heute bei einem Unternehmen anruft, spricht womöglich gar nicht mehr mit einem Menschen. KI-Voice-Agenten nehmen Anrufe entgegen, beantworten Fragen und vereinbaren Termine – rund um die Uhr. Für viele Unternehmen klingt das nach einer enormen Entlastung. Doch was passiert mit den Daten der Anrufenden? Und was passiert mit dem Budget, wenn das Anrufvolumen plötzlich steigt und jede zusätzliche Gesprächsminute Geld kostet?

Darüber spricht Holger Hoheisel mit Adrian Duske, CEO und Co-Founder der Clickfone Technologies SL. Zu Beginn geht es um die Technologie selbst: Was unterscheidet einen Voice Agent von der klassischen Telefonanlage mit Tastenmenü? Und wo liegen heute noch seine Grenzen? Schnell wird deutlich: Ein Voice Agent ist weniger Telefontechnik als ein digitaler Mitarbeiter. Und wie jeder neue Mitarbeiter braucht er klare Regeln.

Diese Regeln betreffen mehrere Ebenen. Schon ein einfaches Telefonat verarbeitet personenbezogene Daten. Greift der Agent auf Kalender, CRM oder ERP zu, wächst die Verantwortung weiter. Wann sollten Compliance, IT, Datenschutz und Einkauf mit am Tisch sitzen? Wie lassen sich Kosten planen, wenn das Anrufvolumen saisonal schwankt? Und warum entscheidet am Ende der Systemprompt darüber, ob ein Agent zuverlässig arbeitet? Eine Folge für alle, die KI-Anwendungen nicht nur einführen, sondern auch unter Kontrolle behalten wollen.

Mitwirkende:
Holger Hoheisel LinkedIn
Adrian Duske Linkedin